Wissenswertes

Canis Carpe Diem kurz und knapp

Kann man CCD Gelenk vorbeugend bei einem Junghund verfüttern?

Ja.

Sie können CCD Gelenk ab dem Junghundalter vorbeugend zufüttern.

Die Gelenke des Hundes, genauer der Gelenkknorpel, erhalten erst mit der beginnenden Pubertät ihre endgültige Stabilität und Struktur. Während der Wachstumsphase ist der junge Gelenkknorpel noch weniger stark belastbar und anfälliger für Beschädigungen (so tritt beispielsweise die OCD [Osteochondrosis dissecans] im Schultergelenk bei mittelgroßen und großen Rassen häufig in den ersten Lebensmonaten auf) und bedarf daher neben einer angepassten Belastung auch einer vorsorglichen Versorgung mit Mikronährstoffen.

CCD Gelenk stellt diese Mikronährstoffe zur Verfügung.

Selbstverständlich kann CCD Gelenk auch an adulte Hunde verfüttert werden. Die natürliche Regenerationsfähigkeit des Gelenkes nimmt mit dem Alter ab, sodass auch hier eine unterstützende Versorgung mit Nährstoffen sinnvoll ist.

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird und die immer wieder auch für Kontroversen sorgt, ist, ob es zweifelsfrei feststeht, dass entsprechende Präparate und Produkte eine vorbeugende Wirkung entfalten.

Und ehrlicherweise müsste man so antworten: nein.

Denn: diese Frage lässt sich in der Praxis schlicht nicht (abschließend) beantworten. Eine experimentelle Überprüfung ist aus vielerlei Gründen praktisch unmöglich. Die Gelenke des Hundes sind während eines Hundelebens einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, die – wollte man verlässlich vergleichbare Ergebnisse erzielen – bei allen experimentellen Überprüfungen identisch, also faktisch standardisiert, sein müssten. Darüber hinaus hat die Genetik des einzelnen Hundes sicherlich auch einen Einfluss auf die Gesundheit seiner Gelenke. Und ein Vereinheitlichen dieser erblich bedingten Einflüsse innerhalb einer Kontrollgruppe ist unmöglich. Das gilt sowohl für Geschwister als auch erst recht für Hunde, die nicht miteinander verwant sind.

Nicht zuletzt wären solche Experimente an ethische Bedenken und Grenzen gebunden. Es bedürfe einer Kontrollgruppe, also einer Gruppe von Hunden, deren Gelenke während der Studiendauer den gleichen Belastungen ausgesetzt werden, derer aber keine gelenkschützenden Präparate verabreicht werden (man will ja einen Vergleich ziehen können zwischen Hunden, bei denen gelenkschützend vorgebeugt wurde und bei denen dies eben nicht geschehen ist). Die Hunde der Kontrollgruppe würden also bewusst dem Risiko ausgesetzt werden, Gelenkschädigungen zu erleiden – und die damit einhergehenden Schmerzen!

Warum empfehlen wir dennoch, präventiven Gelenkschutz beim Hund vorzunehmen?

Weil viele Experimente, die im Labor an entsprechendem Probenmaterial (Gelenkknorpel, Gelenkschmiere, Bändermaterial, …) vorgenommen wurden, Ergebnisse erbracht haben, die darauf schließen lassen, dass eine Prävention von vorzeitigem Gelenkverschleiß zumindest sehr wahrscheinlich möglich ist. Sie haben aber auch gezeigt, dass keine negativen Effekte auftreten, wenn entsprechend ausgewählte Nährstoffe zum Einsatz kommen.

Das heißt, einer hohen Wahrscheinlichkeit vorbeugend gelenkschützender Wirkung steht ein nahezu nicht vorhandenes Risiko negativer Auswirkungen gegenüber, sodass im Sinne der Gesundheit der Gelenke des Hundes gelten kann und sollte: vorbeugen ist besser als heilen!