Vitamine & Co. - ein kleiner Ausflug in die Biochemie

Was sind Vitamine überhaupt und warum ist es wichtig, sie in ausreichender Menge und ausgewogener Mischung zu verabreichen?

Vitamine sind organische Verbindungen, die nicht als Energieträger fungieren, aber dennoch lebensnotwendig sind. Leider ist es so, dass Vitamine in der Regel nicht vom hundischen Stoffwechsel selbst hergestellt, also synthetisiert werden können. Deshalb ist der Hund darauf angewiesen, diese lebensnotwendigen Stoffe über seine tägliche Nahrung aufzunehmen.

Vitamine haben weitreichende regulatorische und katalytische Funktionen innerhalb des Stoffwechsel des Hundes. Bekannt dürfte - nicht zuletzt durch einige Werbefilme für Kinder-Joghurt im TV - sein, dass beispielsweise Vitamin D maßgeblich daran beteiligt ist, dass Calcium als Grundbaustoff für den Knochenapparat verarbeitet werden kann.

Vitamin B, um noch ein weiteres Beispiel zu nennen, ist am Stoffwechsel von Muskelzellen beteiligt.

Eine Unterversorgung mit Vitaminen kann weitreichende Folgen haben bis hin zu Ausfallerscheinunungen und erntshaften Erkrankungen des gesamten Organismus.

Die bekannteste dieser Ausfallerscheinungen bzw. Erkrankungen dürfte die so genannte Seemanskrankheit oder (fachlich korrekt) Skorbut sein, die durch eine langanhaltende Unterversorgung mit u. a. Vitamin C ausgelöst wird. Aktuelle Forschungen gehen davon aus, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C das Risiko diverser Krebserkrankungen drastisch senken kann. Desweiteren ist Vitamin C maßgeblich an der Bekämpfung von freien Radikalen bzw. dessen Auswirkungen auf den Zellstoffwechsel (Alterungsprozess und fehlerhafte Reproduktion) beteiligt.

Vitamine sind also neben ihrer Funktion zur Aufrechterhaltung der inneren biochemischen Prozesse im Hundekörper auch als regulierende Instanzen überaus wichtig.

Hierbei ist ein Zuviel ebenso schädlich wie ein Zuwenig. Die tägliche Dosierung und Ausgewogenheit ist deshalb ausgesprochen wichtig für ein agiles Hundeleben :)

Canis Carpe Diem Nr. 1 stellt die wichtigsten Vitamine in einer hohen Qualität und in einer ausgewogenen Mischung bzw. Dosierung zur Verfügung.

Ein weiterer, leider viel zu oft unterschätzter Nahrungsbestandteil ist die Aminosäure.

Die Aminosäure ist, wie auch das Vitamin, eine organische Verbindung, die - oberflächlich betrachtet - für die Proteinsynthese bzw. als Proteinbaustoff verantwortlich ist.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit!

Die Aminosäure ist beinahe an jedem Stoffwechselvorgang, bis hin zur Zellbildung und -reproduktion, beteiligt.

Genau genommen ist ein Leben ohne Aminosäure nicht möglich; weder pflanzliches noch tierisches Leben kann auf die Aminosäure verzichten.

Ausgehend vom betrachteten Organismus (Mensch, Hund oder Pflanze) wird zwischen essentiellen und nichtessentiellen Aminosäuren unterschieden. Dabei gilt folgende Regel: Kann der betrachtete Organismus eine lebenswichtige Aminosäure nicht selber synthetisieren, spricht man von einer essentiellen Aminosäure. Die so eingestuften Aminosäuren müssen zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei Säugetieren, also auch beim Hund, gelten im Allgemeinen dieselben Aminosäuren als essentiell. Pflanzen dagegen synthetisieren ihre lebensnotwendigen Aminosäuren selbst, weswegen man bei Pflanzen nicht von essentiellen Aminosäuren spricht.

Canis Carpe Diem Nr. 1 beinhaltet alle wichtigen essentiellen Aminosäuren, die der Hund benötigt, um seine Stoffwechselfunktionen aufrecht zu erhalten. Die tägliche wohldosierte Gabe von Canis Carpe Diem Nr. 1 kann also dabei helfen, den benötigten "Nachschub" an essentiellen Aminosäuren zu gewährleisten.

Ebenso wichtig wie Vitamine und Aminosäure für die Gesundheit des Hundes sind Mengen- oder Spurenelemente.

Mengen- oder Spurenelemente (der Unterschied liegt lediglich im volumen- bzw. massemäßigen Vorkommen im Trägermedium) sind Mineralstoffe, die ebenfalls wie die essentiellen Aminosäuren und einige Vitamine nicht selbst vom Organismus hergestellt werden können und deswegen mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen.

Spurenelemente übernehmen zahlreiche regulierende und katalytische Funktionen im Körper des Hundes. Sie bilden beispielsweise die Grundlage für die Übertragung von Nervenimpulsen und legen damit den Grundstock für das Funktionieren von Nerven(zellen).

Spurenelemente werden in vielerlei Weisen verarbeitet. Die bekannteste, wenn auch oft nicht aus diesem Blickwinkel betrachtet, dürfte wohl das Eisen in den Blutzellen in Form von Enzymen (Hämoglobin) sein. Ein weiteres Spurenelement, das sprichwörtlich in aller Munde ist, ist Fluor. Es sorgt für den Härtegrad bzw. die Aushärtung des Zahnschmelzes. Jede gute Zahnpaste enthält Spuren von Fluor.

Ein weiteres Beispiel, welches insbesondere bei Hunden mit Gelenksproblemen nicht unerheblich sein dürfte, ist Mangan. Mangan ist ein Aktivator und selbst auch Bestandteil diverser Enzyme und hat beispielsweise einen entscheidenden Anteil an der Knorpelbildung im Hundegelenk. Dies ist unter anderem einer der Gründe, warum das allseits propagierte Alleinverfüttern von Grünlippmuschelfleisch bei Gelenksproblemen leider nur die halbe Wahrheit ist. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Ein Fehlen von Spurenelementen kann zu zum Teil heftigen Ausfallerscheinungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen führen. Das bekannteste Beispiel aus der Human- bzw. Veterinärmedizin dürfte die Anämie (Blutarmut) sein, die durch ein Fehlen oder eine Unterversorgung von bzw. mit Eisen hervorgerufen wird. Osteoporose (Knochenschwund), welche besonders bei großen Hunderassen im Alter auftreten kann, wird mit einer erhöhten Gabe von Flour therapiert.

Zink ist in Form von zinkabhängigen Enzymen an vielen wichtigen Prozessen beteiligt. Die Bildung von Kollagen (Bindegewebe - nicht nur bei der Haut, sondern beispielsweise auch im Gelenk des Hundes) oder Testosteron (Testosteron sorgt nicht nur für das typische Rüdenverhalten, sondern auch dafür, dass beim natürlichen Abschluss des Knochenwachstums die Wachstumsfugen aushärten) sind nur beispielhafte Prozesse, an denen Zink direkt oder indirekt beteiligt ist.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie wichtig das ausreichende Vorhandensein von Mengen- und Spurenelementen für den Organismus Hund ist. Ein Fehlen oder eine Unterversorgung kann weitreichende Folgen haben.

Canis Carpe Diem Nr. 1 kann mit der täglichen Verabreichung für eine ausgewogene Zufuhr von Mengen- und Spurenelementen sorgen und damit dabei helfen, die Stoffwechselprozesse positiv zu unterstützen.